Anfangs war es nicht mehr als eine empfindsame Masse aus Schleim, die durch Risse in einer chaotischen Leere trieb. Formlos und ziellos wanderte es umher, bis ein einziger Fehler es zu weit trug – direkt in die wild pulsierende Welt des Nothosaur-Festlands.
Veylor brauchte einen Wirt, um seine Form zu stabilisieren. Es traf viele Kreaturen, doch alle reagierten mit derselben urzeitlichen Angst. Das Gefühl, besetzt und über alle Grenzen hinaus ausgefüllt zu werden, überwältigte sie. In ihrem verzweifelten Kampf, der intensiven Fülle zu entkommen, wanden sie sich in Ekstase und Qual, bereit alles zu tun, um Veylor gewaltsam zu vertreiben.
Bis es in das stille Brooke-Grasland trieb. Dort traf es auf Conola.
Die Symbiose war nicht einfach. Als Veylor das erste Mal in Conolas Körper glitt, erstarrte der Hengst. Sein Atem wurde flach, während Veylor ihn von innen heraus dehnte und gegen Stellen drückte, die noch nie zuvor so berührt worden waren. Doch Conola leistete keinen Widerstand. Als Veylor sich zurückziehen wollte, fühlte Conola nur eine bittere Leere. Er sehnte sich nach der Last, vollkommen besessen zu sein.
Veylor spürte dies und drang erneut ein – diesmal ohne Zögern.
Der Schleim breitete sich aus und bettete seinen Willen direkt in Conolas Fleisch ein. Als Veylor über seine empfindlichsten Stellen glitt, gaben Conolas Beine nach. Er wurde zu Boden gezwungen, während Veylor sich tief in seinem Inneren bewegte – langsam, absichtlich, sein Territorium markierend.
Der einst majestätische Hengst wurde zu etwas Monströsem. Die Symbiose war vollkommen. Mit rot brennenden Augen und schwarzem Schleim, der aus seinem pochenden Glied sickert, durchstreift Conola nun das Grasland – immer auf der Jagd nach der nächsten Beute.


































